Planchette mit Rolle und Stift

Eine weitere Variante des Automatischen Schreibens ist die sogenannte „schreibende Planchette“, die auch aufgrund des Erscheinungsbilds als „schreibendes Tischchen“ bezeichnet wird. Die schreibende Planchette ähnelt grundsätzlich der Planchette, die bereits im Vorangehenden erläutert wurde. Der wesentliche Unterschied: Sie verfügt über Rollen und die Möglichkeit einen Stift direkt anzubringen. Im Gegensatz zum Quijabrett werden hier nicht einzelne Buchstaben durch die anwesende Wesenheit aus dem Jenseits geschrieben, sondern ganze Nachrichten über die schreibende Planchette zu Papier gebracht. Der Ablauf ist gleich dem einer Séance.

Was Sie benötigen, um mittels der schreibenden Planchette einen Kontakt zu einem geliebten Verstorbenen herzustellen:

  • Eine schreibende Planchette. Diese kann über das Internet bezogen werden
  • Mehrere Bleistifte (damit bei Bedarf ein schnelles Austauschen eines Stifts erfolgen kann
  • Ein großer Tisch mit glatter Oberfläche
  • Eine Papierunterlage (am besten eine große weiße Tapete)
  • Zwei bis drei Personen, die mit Ihnen die Séance durchführen

Vor Beginn der Séance müssen Sie einige Vorbereitungen treffen. Als erstes gilt es die weiße Tapete ohne Falten und Knicke auf der Tischoberfläche anzubringen. Am besten fixieren Sie die Ränder der Tapete seitlich mit Klebestreifen, um ein Verrutschen zu vermeiden. Bringen Sie einen Bleistift in der Mitte der schreibenden Planchette in der dafür vorgesehenen Öffnung an. Anschließend platzieren Sie die Planchette in der Mitte des Tisches.

Die Stimmung sollte gelöst und locker sein. Es muss dringend darauf geachtet werden, dass keiner der Teilnehmer sensationsgierig und respektlos ist. Die Geistwesen möchten mit Respekt behandelt werden. Sie mögen es nicht, wenn ihnen Befehle erteilt oder Sie zum Antworten gezwungen werden.

Bei der Positionierung der Planchette ist zu beachten, dass jeder Teilnehmer diese von seinem Platz aus bequem erreichen kann, um zwei Fingerspitzen auf den oberen Teil derselben zu legen. Sinnvoll ist es das Licht zu dimmen. Allerdings geschieht dies nicht, weil es die Wesenheiten fordern, sondern vielmehr um ein Atmosphäre zu schaffen, die es den Anwesenden erleichtert, sich komplett auf das Geschehen zu konzentrieren. Alle Teilnehmer platzieren nun 1-2 Fingerspitzen auf dem oberen Teil der Planchette. Es ist wichtig, dass dabei kein Druck ausgeübt wird. Es soll lediglich ein leichter Kontakt sein.

Nun ist Geduld erforderlich. Es kann einige Zeit dauern, bis ein Kontakt hergestellt wurde. Sie erkennen eine erfolgreiche Kontaktaufnahme daran, dass sich die Planchette in Bewegung setzt. Ist der Kontakt hergestellt, kann mit dem Fragen begonnen werden.

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