Stellen Sie sich auf längere Wartezeiten ein

Haben Sie ein vertrauenswürdiges, seriöses Medium gefunden, werden Sie zunächst überrascht sein, dass Sie einige Wochen und teilweise sogar Monate auf einen Termin warten müssen. Medien sind sehr gefragt, vor allem bekannte Medien sind zumeist auf lange Sicht ausgebucht. In vielen Fällen werden Sie auf eine Warteliste gesetzt und informiert, sobald ein Termin vergeben werden kann. Doch sollten Sie sich davon nicht abschrecken lassen, denn Ihre Geduld wird sich bezahlt machen.

Ein Sitting kann als Gruppensitzung stattfinden oder auch als Einzelsitzung. Gruppensitzungen sind sehr beliebt und auch effektiv, doch gibt es Menschen, die den Kontakt mit einem Verstorbenen als etwas Intimes empfinden, das sie nicht mit anderen Fremden teilen möchten. In diesem Fall ist ein Sitting, das im privaten Umfeld in Form eines Vier-Augen-Gesprächs stattfindet, zu bevorzugen. Welcher Art Sie den Vorrang geben, hängt von Ihrer persönlichen Präferenz ab.

Falls es möglich ist, sollten Sie es vermeiden, Hilfe bei einem reinen Telefonmedium zu suchen. Um einen echten Jenseitskontakt herzustellen, sollten Sie sich die Muße und die Zeit nehmen, ein Sitting bei einem Medium persönlich durchzuführen. Ein Telefonsitting hat im Grunde nichts mit einem echten Sitting zu tun und kann dieses definitiv nicht ersetzen.

Da kein seriöses Medium einen Jenseitskontakt garantieren wird, sollten Sie sich darauf einstellen, dass der Versuch auch scheitern kann. Überlegen Sie sich bereits im Voraus Fragen, die Sie stellen möchten. Im Durchschnitt dauert ein Sitting ca. 30 – 40 Minuten.

Medien, die mit der 10-Minuten Regel arbeiten

Sittings sind zumeist nicht gerade preisgünstig. Falls die Möglichkeit besteht, sollten Sie sich für ein Medium entscheiden, dass nach der 10-Minuten Regel arbeitet. 10-Minuten-Regel heißt, dass sollte das Medium nicht innerhalb von 10 Minuten einen Kontakt herstellen können, das Sitting abgebrochen werden kann. Für Sie entstehen dann keine Kosten. In England ist diese Regelung bereits per Gesetz für alle Medien verpflichtend. In Deutschland hingegen sind viele medial arbeitende Menschen mit der 10-Minuten- Regel nach wie vor überhaupt nicht vertraut. Sie sollten unbedingt bei einer Terminvereinbarung nach der 10-Minuten-Regel fragen, um Ihr finanzielles Risiko gering zu halten.

Erwarten Sie kein mystisches Ambiente und skurrile Rituale

Die meisten Menschen haben in Bezug auf Situationen oder Ereignisse vorgefertigte Bilder im Kopf, die geprägt sind durch Fernsehen, Filme und Bücher. Geht es um die Sitzung bei einem Medium, gehen viele davon aus, dass Sie in einem düsteren Raum empfangen werden. Das Medium ist dunkel gekleidet und verfügt über eine geheimnisvolle, mystische Ausstrahlung. Vor der Kontaktaufnahme werden dann noch eine ganze Reihe eigenwilliger Rituale praktiziert, wie Salzverstreuen etc. und Beschwörungsformeln gesprochen. Doch weit gefehlt! Sie sollten diese Bilder aus Ihrem Kopf löschen. Ein ernsthaftes Sitting hat nichts gemein mit Kristallkugelschau und dem Murmeln von Geheimformeln. Sie werden auch nicht in einem dunklen Raum empfangen, der nur durch Kerzenschein beleuchtet ist. Vielmehr sollten Sie sich darauf einstellen, auf einen optisch völlig „normalen“ Menschen zu treffen, der Sie in einer privaten und entspannten Atmosphäre in Empfang nehmen wird.

In der Regel wird das Medium Ihnen gegenüber Platz nehmen. Um die Situation zu lockern und die Atmosphäre zu entspannen, wird ein kurzes Vorgespräch stattfinden. Allerdings sollten Sie vermeiden, explizite Informationen über den Verstorbenen, zu dem ein Kontakt hergestellt werden soll, preiszugeben. Ein seriöses Medium kann komplett ohne Informationen über den Verstorbenen arbeiten und des Weiteren wird es auch Ihnen leichter fallen, durch das Medium empfangene Botschaften als wahr zu akzeptieren. Haben Sie viel über den Verstorbenen berichtet, ist es wahrscheinlich, dass sich bei Ihnen Zweifel einstellen und Sie sich fragen, ob Sie das Medium bereits im Vorfeld über die mitgeteilten Informationen in Kenntnis gesetzt haben.

Das Medium wird sich danach entspannen und konzentrieren. Teilweise versetzen sich Medien selbst in einen tranceartigen Zustand. Der Vorgang der Kontaktaufnahme ins Jenseits wird von Medien verschieden empfunden und dargestellt. In den meisten Fällen spüren sie bereits, wenn sich eine Seele im Raum befindet, die sich langsam annähert. Ist ein erster Berührungspunkt hergestellt, beginnt das Medium Botschaften zu empfangen. Betrachtet man, wie Medien diesen Vorgang beschreiben, wird man häufig auf Aussagen treffen, die besagen dass die Botschaften über das „Dritte Auge“ empfangen werden. Das „Dritte Auge“ steht symbolisch für eine höhere Bewusstseinsstufe und ist der Kanal über den die Botschaften empfangen werden. Über diesen Zugang können Medien Hellsehen, Hellhören, Hellfühlen, Hellriechen, Hellschmecken und teilweise Hellwissen.

In der Regel wird das Medium Ihnen bei einem erfolgreich hergestellten Kontakt zunächst das Aussehen der Person beschreiben, typische Charakterzüge, Vorlieben und auch die Todesursache nennen. Auch der Wohn- und Lebensraum, die Hobbys und die Beerdigung können beschrieben werden. Haben Sie dem Medium diese Informationen bereits im Vorfeld mitgeteilt, sind die Aussagen wertlos und dienen nicht als „Beweise“ eines erfolgreichen Kontakts. Medien nehmen auch andere Sinneswahrnehmungen auf, wie z.B. Gerüche, Melodien und Klänge. Sie sehen Räume und Orte. Alle diese Details werden Ihnen während des Sittings mitgeteilt werden. Im weiteren Verlauf wird das Medium oftmals auch spezielle, an Sie persönlich gerichtete Mitteilungen, Hinweise und Ratschläge empfangen. Sie werden anhand der Aussagen deutlich erkennen, dass es sich dabei um Informationen handelt, über die nur Sie alleine Bescheid wissen können.

Selbstverständlich können Sie auch Fragen stellen. Dies ist nicht nur empfohlen um Antworten zu erhalten, die Sie für Ihren persönlichen Seelenfrieden dringend benötigen, sondern auch um Gewissheit zu bekommen. Gewissheit, dass es tatsächlich der geliebte Verstorbene ist, der durch das Medium zu Ihnen spricht.

Ein seriöses Medium ist sich seiner Verantwortung bewusst. So kann es sein, dass dem Medium Ihr Todeszeitpunkt mitgeteilt wird oder Ratschläge über eine bestimmte, zwingende Verhaltensweise, um ein Unglück zu vermeiden etc. Ein seriöses Medium ist sich darüber im Klaren, welche Folgen derartige Aussagen haben können und wird Ihnen Details, die weitreichende Konsequenzen mit sich bringen können, nicht mitteilen. Sie müssen also keine Angst haben, dass Sie mit derartigen Informationen konfrontiert werden!

Am Ende des Jenseitskontakts wird das Medium Sie nicht sofort verabschieden, sondern mit Ihnen über die Botschaften sprechen. Ergebnisse werden ausreichend diskutiert und offene Fragen geklärt.

Ein Sitting ist ein Ausnahmeereignis. Mit Sicherheit sind Sie aufgeregt und übermannt. Daher ist es Ihnen nicht möglich, sämtliche Informationen ohne Hilfestellung im Kopf zu behalten. Auch ist es nicht möglich, sämtliche Details ohne eingehendes Nachdenken zu überprüfen und zu bewerten. Deshalb sollte jede Sitzung aufgezeichnet werden. Die meisten Medien nehmen ganz automatisch eine Audioaufnahme vor und werden Ihnen am Ende des Stittings die Aufzeichnungen übergeben. Heutzutage sind die Daten zumeist auf einem USB-Stick gespeichert. Sie sollten bereits bei Terminvereinbarung nachfragen, ob eine Tonaufzeichnung erfolgt oder, ob Sie selbst ein Aufnahmegerät mitbringen sollen. Sinn macht eine Audiodatei auch, um sie im Kreis der Familie nochmals anzuhören. Vielleicht fallen Ihren Angehörigen Details auf, die Ihnen verborgen geblieben sind.



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