Vorurteile und falsche Informationen

Eins vorab. Ich bin immer wieder erstaunt wie viele Unwahrheiten und schlichtweg Blödsinn über den Umgang mit dem Ouijabrett verbreitet wird. Die Diskussionen im Netz erinnern mich immer ein wenig an die Zeit der Inquisition. Dort werden fast alle die sich mit dem Thema beschäftigen wollen und dazu Fragen stellen beschimpft und fehlinformiert. Dabei zeigen die vermeintlich Aufgeklärten durch ihre Kommentare eigentlich nur, dass sie keine Ahnung haben worüber sie dort eigentlich sprechen. Ich bin der Meinung dass ich nur etwas beurteilen kann was ich selbst erlebt habe. Aus diesem Grund verlasse ich mich da nicht auf das hirnlose hinterherplappern überholter pseudoreligiöser Phrasen.

Die Welt hat sich in den letzten Jahrzehnten geändert. Die Welt ist längst keine Scheibe mehr und auch die Wissenschaft geht inzwischen davon aus, dass unser Bewusstsein endlos ist. Das heißt, es ein Leben nach dem Tod gibt.

Ich habe wie gesagt in hunderten von Jenseitskontakten über Medien erlebt dass die Verstorbenen in einer anderen Dimension weiterleben und dass es durchaus möglich ist mit ihnen zu kommunizieren. Warum also nicht auch mit einem Ouijabrett?

Negative Energien?

Um mögliche Manipulationen während der Arbeit mit den Ouijabrett durch andere Teilnehmer möglichst auszuschließen entschloss ich mich die Seance allein abzuhalten. Denn viele so genannte Spuk-Phänomene werden durch negativ eingestellte Teilnehmer hervorgerufen. Auch bei so genannten Poltergeistern handelt es sich um von den Bewohnern der Wohnung unbewusst selbst erzeugte Energieformen. Ich sage an dieser Stelle nicht, dass es diese Poltergeister nicht gibt, jedoch wird die Energie für diese Erscheinungen ausschließlich von den Anwesenden übermittelt. Allen Medien mit denen ich bislang zusammen gearbeitet habe, bestätigen dass es diese Art von negativer Energie in der geistigen Welt, also auf der Schwingungsebene in der der wir bei einem richtigen Jenseitskontakt kommunizieren nicht gibt.

Ouijabrett - Der Selbstversuch

Weil ich das Ouijabrett nur einmal ausprobieren und nicht lange auf die Lieferung eines richtigen Brettes warten wollte, lud ich mir das Ouijabrett-Motiv einfach runter. Anschließend über den Bürodrucker ausgedruckt und hinter einen Glasrahmen gelegt dauerte es keine 15 Minuten bis mein Quijabrett einsatzbereit war. Als Planchette diente mir ein umgedrehtes Schnapsglas dass ich mit Filz überklebte.

Abends zog ich mich in die Stille zurück, legte den Bilderrahmen mit dem Ouijabrett-Motiv flach auf den Tisch, Zeige- und Mittelfinger leicht auf das umgedrehte Schnapsglas und wartete… wartete und watete… Nichts tat sich.
Immer wieder fragte ich:
„Ist da jemand, der mit mir Kontakt aufnehmen möchte?“
Es verging sicherlich mehr als eine halbe Stunde in der ich keine Antwort erhielt. Also ich die Lust verlor und kurz davor war aufzugeben, begann das Glas zu rucken. Ich fragte noch einmal:
„Ist da jemand, der mit mir Kontakt aufnehmen möchte?“ Langsam bewegte sich das Glas auf „Ja“.

Wow, ich war erstaunt und hoch erfreut zumal ich wissentlich selbst keine Energie aufwendete um das Glas zu bewegen. Schnell fragte ich
„Wie heißt du?“ Aber das Glas ruckelte nur kurz, bewegte sich aber nicht.
„Wer bist du?“ setzte ich hinterher. Langsam setzte sich das Blas wieder in Bewegung und beschrieb das Wort „Onkel“. Dies machte mich stutzig und auch ein wenig sauer, denn alle meine Onkel leben noch. Da wanderte das Glas weiter und buchstabierte „Verwandter“.
Eine sehr unpräzise Aussage die alles bedeuten könnte. „Wie ist dein Vorname“ Es tat sich nichts. Wieder fragte ich „Wie ist dein Vorname?“
Sehr langsam bewegt sich das Glas über die Buchstaben K-A-R-L-W.... Leider sagte mir der Name überhaupt nichts. Ein solcher Verwandter war mir völlig unbekannt.
„Wann bist du geboren worden?“ Langsam bewegte sich das Glas über die Zahlen. 17.08.1903. Klar dass ich diesen vermeintlichen Vorfahren nicht kennen konnte. Allerdings wusste ich auch nicht in welcher Linie ich nach dem angeblichen Verwandten suchen sollte. Weil ich der Meinung war, nun doch einer Täuschung aufgesessen zu sein fragte ich mehr oder weniger lustlos
„Hast du eine Botschaft für mich?“ Das Ergebnis war eine sehr philosophische Antwort über die Schuldgefühle meiner Generation und eine allgemeingültige motivierende Aussage.
Spannend daran war, dass das Glas sich immer schneller und ruckfreier über das Glas glitt. Aber mit den gemachten Aussagen konnte ich nicht allzu viel anfangen. Ich hatte viel mehr den Verdacht, dass die Botschaften doch meinem Unterbewusstsein entsprangen. Da es spät geworden war und ich nun die Gewissheit hatte dass das Ouija-Brett tatsächlich Botschaften, von wem auch immer, übermittelte beendete ich die Ouijabrett-Seance.
Ich bedanke mich für die Durchsagen, wobei ich wirklich nicht recht wusste was ich davon halten sollte.
Einige Monate später ereignete sich jedoch eine erstaunliche Wendung.

Plötzliche Wendung

Ich hatte den Abend mit dem Oujabrett schon lange vergessen, als es plötzlich zu einer unvorhergesehenen Wendung kam. Ich erhielt Post von einem Notar, der mit der Aufteilung einer Hinterlassenschaft einer entfernten und mir völlig unbekannten Verwandten beauftragt war. Er hatte mich als einen der Hinterbliebenen ausfindig gemacht und dem Schreiben einen Stammbaum beigefügt, den ich bitte mit meinen Daten ergänzen sollte. Als ich mir den Stammbaum mit den Namen meiner Vorverwandten ansah fiel es mir plötzlich wie Schuppen aus den Augen. Dort stand, in einer Nebenlinie, KARL-W..., geb. 17.08.1903! Das ist doch wohl ein Wendung, oder?

FAZIT ÜBER jENSEITSKONTAKTE MIT DEM QUIJABRETT

Mit dem Ouijabrett kam man anscheinend sehr wohl Kontakt zu Verstorbenen aufnehmen.
In wie weit dies möglich ist wenn man sich in akuter Trauer befindet vermag ich an dieser Stelle jedoch nicht zu beurteilen.
An dieser Stelle empfehle ich allen Zweiflern und Kritikern selbst einmal einen Selbstversuch mit dem Quijabrett. Denn: Versuch macht klug.

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