Geister, die bei einer Séance „in Erscheinung“ treten, können sowohl gute als auch böse Geister sein. Darüber sollte man sich immer im Klaren sein. Experten raten oftmals einen Geist sobald er auf sich aufmerksam gemacht hat, danach zu befragen, ob es sich bei ihm um einen „guten“ oder um einen „bösen“ Geist handelt.
Eine relativ sinnlose Frage, denn die Unterscheidung zwischen „Gut“ und „Böse“ liegt alleine in der menschlichen Moralvorstellung begründet. Sie ist in der geistigen Welt nicht zwingend definiert. Man sollte sich immer auf sein Bauchgefühl verlassen.

Machen sich während der Sitzung unangenehme Gefühle breit, ist es besser, den Geist höflich aber bestimmt zu verabschieden und die Séance zu beenden. Dazu schieben Sie die Planchette bestimmt auf die „ENDE“-Fläche auf Ihrem Quijabrett.
Um keine Zweifel aufkommen zu lassen sollten alle Anwesenden anschließend den Raum verlassen.
Manche Spezialisten raten, einen Salzkreis um den Tisch zu ziehen. Dieser soll böse Geister abwehren. Aber auch das Spiegelabhängen wird immer wieder empfohlen.
Doch die Erfahrung zeigt, dass es keinen Schutz vor bösen Geistern durch irgendwelche Rituale gibt. Vielmehr scheint das Gesetz zu gelten: „Gleiches zieht Gleiches an“.
Der beste Schutz vor bösen Geistern ist somit eine aufrichtige, ehrliche Grundeinstellung, die weder durch Rachegedanken noch durch Sensationsgier verdorben ist. Auch hat sich gezeigt, dass alkoholisierte oder unter Drogen stehende Teilnehmer an Séancen, böse Geister anziehen.

Seien sie aufrichtig und reinen Herzens, gehen Sie vom Besten aus und böse Geister werden sich von Ihren Séancen fernhalten.

Das Quijabrett – Humbug?

Wie bei allen Formen der Kontaktaufnahme mit dem Jenseits, gibt es auch in Bezug auf das Ouijabrett Befürworter und natürlich Verfechter.

Kritiker des Ouijabretts machen spontane Muskelbewegungen für das Bewegen der Planchette verantwortlich. Die Muskelkontraktionen würden dabei die Planchette über das Brett bewegen und in den Botschaften resultieren. Doch Anhänger des Ouijabretts, die schon teilweise seit vielen Jahren mit dem Brett arbeiten, können dies eindeutig widerlegen. Es gibt unzählige Nachweise, dass während einer Séance weitaus mehr geschieht, als dies durch Muskelbewegungen erklärt werden kann. So ist es z.B. nicht selten, dass die Raumtemperatur ganz plötzlich eindeutig abfällt, Kaminfeuer ausgeht oder Verstorbene im Raum Gestalt annehmen. Auch Gegenstände, die ohne menschliches Zutun aus den Regalen fallen und schwere Möbel, die durch die Luft fliegen, sind keine Seltenheit.

Gefahren, die nicht vernachlässigt werden dürfen

Im Gegensatz zu allen anderen Kontaktaufnahmen mit dem Jenseits, ist es gerade das Ouijabrett, das bei manchen Menschen, vor allem bei solchen, die von der psychischen Gesamtkonstitution als eher instabil einzustufen sind, zu Angstzuständen führen kann. Wie weiter oben erwähnt, ist es keine Seltenheit, dass es bei und auch nach einer Sèance zu physischen Phänomenen kommt wie z.B. Klopfgeräusche, Schatten oder Schritte. Die Beispiele für derartige Phänomene sind zahlreich und können nachweislich zu psychischen Schäden führen. Aus diesem Grund gehört das Ouijabrett auch nicht in die Hände von Jugendlichen.
Letztendlich ist die Arbeit mit dem Ouijabrett nicht anders als alle anderen Arten der Kontaktaufnahme mit dem Jenseits.
Wichtig ist auch hier die Intention und die nötige Ernsthaftigkeit.
Problematisch ist, dass man sich bei einer Séance nicht aussuchen kann, mit wem man in Kontakt tritt. Allerdings kann durch den eigenen Bewusstseinszustand im Ansatz gesteuert werden, ob der geliebte Verstorbene sich bei der Sitzung mit dem Ouijabrett einfindet.

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