Der schwedische Opernsänger Friedrich Jürgenson wollte für ein Bühnenstück Vogelstimmen mit einem Tonbandgeräte aufnehmen. Beim Abhören fiel ihm auf, dass auf dem Band auch menschliche Stimmen zu hören waren, die dort in der Natur eigentlich nicht anwesend waren. Da ihm dies immer wieder passierte, ging er der Sache nach und stellte fest, dass es sich bei den Stimmen um Durchsagen von Verstorbenen handelte.
Aus diesen Einspielungen entwickelte sich die so genannte Transkommunikation. In der ganzen Welt experimentierten Leute damit auf unterschiedlichste Art und Weise mittels elektronischer Hilfsmittel einen Jenseitskontakt herzustellen.

Offensichtlich, so machte es auf mich den Eindruck, dürfte es kein Problem sein per Transkommunikation Kontakt zu meinen Verstorbenen aufzunehmen. Bestärkt wurde ich in dieser Annahme durch mehrere Artikel über Karl Heinz König die ich im Internet las. Karl Heinz König ist es gelungen durch einen von ihm entwickelten Apparat Gespräche mit Verstorbenen in Telefonqualität zu einzuspielen. Zwischenzeitlich tritt er im Ausland mit seiner Technik sogar vor Publikum auf und führt auf diese Weise Gespräche die bis zu 30 Minuten dauern. In Deutschland scheint man für dieses Thema „Kontakt zu Verstorbenen“ noch nicht offen genug zu sein. Inzwischen gibt es sogar Interessenvereinigungen die sich zum Ziel gesetzt haben ihn und die Transkommunikation öffentlich zu diskreditieren. Frei nach dem mittelalterlichen Motto „Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.“

„Wenn das mit den Stimmeinspielungen so einfach geht, dann klappt das bei mir sicher auch.“ dachte ich mir.
Über die Internetseite des Vereins für Transkommunikation informierte ich mich, wie man die Stimmen auch zeitgemäßer per PC einspielen kann. Dazu kaufte ich mir ein Mikrofon, installierte die spezielle Aufnahme und Abhörsoftware und legte los. Abend für Abend nahm ich auf, spulte zum Anfang der Aufnahme zurück. Drückte auf Abspielen und hörte… N I C H T S! Immer wieder N I C H T S! Was ich auch tat, wie auch immer ich es anstellte, das Ergebnis war immer das Gleiche. Statt den Stimmen meiner geliebten Verstorbenen vernahm ich über meinen Kopfhörer nur ein leichtes Rauschen, in dem aber sonst nichts zu hören war. Egal wie ich das Rauschen auch filterte, oder die Abspielgeschwindigkeit veränderte. Ich konnte beim besten Willen keine Stimmen vernehmen.

Persönliches Fazit

ch hatte hohe Erwartungen in die Transkommunikation gesetzt, aber das Ergebnis fand ich sehr frustrierend. Es kann natürlich sein, dass der Misserfolg an meinem persönlichen technischen Unvermögen lag, da ich nicht unbedingt technisch versiert bin. Es existieren im Netz Baupläne für Apparaturen die deutlich bessere Ergebnisse bringen sollen. Für den Bau fehlt dieser Geräte fehlt mir aber einfach das technische Verständnis. Ich wollte nicht an Mikrofonen, Schaltern, Frequenzen und Widerständen tüfteln, nicht experimentieren, sondern „lediglich“ eine schnelle Nachricht aus dem Jenseits.
Für jemanden der mehr Zeit aufwenden möchte und einen technischeren Hintergrund hat, für den kann die Transkommunikation sicherlich eine gute Möglichkeit sein mit Verstorbenen in Kontakt zu treten. Inzwischen habe ich auch erfahren dass genau wie bei den anderen Techniken der Kontaktaufnahme zum Jenseits einige Zeit vergehen soll bis sich Ergebnisse zeigen. Es ist ein beiderseitiges ständiges „Training“ erforderlich, da auch die Jenseitigen Helfer sich mit der Möglichkeit vertraut machen müssen den Kontakt zu unserer Welt über eine Einspielung zu erreichen.

Die Meditation "Kontakt zu Verstorbenen"

Wie bereits bereits erwähnt, ist die Fähigkeit zu meditieren und sich dabei in einen anderen Bewusstseinszustand zu begeben für Anfänger sehr schwer. Vor allem wenn es um so ein schwieriges Thema w...

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